KIK

24. Oktober 20:00 Uhr im Kulturforum Buxtehude

V a n  G o g h

An der Schwelle zur Ewigkeit

Es ist schon ein besonderer Film unter den vielen vorausgegangenen Verfilmungen, den der Maler Julian Schnabel über den Maler van Gogh (Williarn Dafoe) gedreht hat: Wir sehen in Bildern, wie der Künstler die Welt wahrgenommen haben könnte; Schnabel kann sich in die innere Welt des anderen Malers vertiefen, der seiner Zeit mit seiner Kunst um Jahre voraus war, der zu seinen Lebzeiten nur ein einziges Bild verkauft hat.


Im Kino- und Theatersaal im Kulturforum Buxtehude zeigt die Kommunale Initiative Kino (KIK) in der Regel donnerstags im zweiwöchentlichen Rhythmus anspruchsvolles Programmkino, Filmreihen, Dokumentarfilme, Kurzfilme und Klassiker.

Die Initiative filmbegeisterter Cineasten gibt es seit über dreißig Jahren in Buxtehude. Nach langen Jahren, in denen wir in dem „Walze“-Haus in der Ferdinandstraße in Altkloster unser kleines Kino hatten, haben wir seit der Gründung des Kulturforums am Hafen dort eine Spielstätte gefunden. Interessenten für die Filmauswahl und die Durchführung der Filmabende, inklusive dem Bistrodienst, sind gerne willkommen.

Kontakt:

Jens Wilke, Vordamm 14, 21640 Horneburg. Tel. 04163-3147
Michael Schneevoigt, Kählerstraße 8, 21614 Buxtehude. Tel. 04161-53326

Die KIK beteiligt sich am Solidarischen Netzwerk.
Hinweise und Termine finden sich auf der Webseite des ➜ Kulturforums und hier auf der Homepage des ➜ Solidarischen Netzwerks.

EINTRITT: 6 €  RESERVIERUNGEN: 04161 – 82334   

Reservierte Karten bitte bis spätestens 19.45 Uhr abholen        

 

 

Burning

Was ist das eigentlich: Krirni, Gesellschaftskritik, Dreiecksgeschichte? Der Film des Südkoreaners Lee Chang erhielt 201 8 die höchste Kritikerbewerrung aller Zeiten im „Screen lnternational“. Er erzählt nach einer Kurzgeschichte des japanischen Autors Murakami die Geschichte von Hae-rni, einer Träumerin, von Jongsu, einem studierten Jungen vom Lande. der Schriftsteller werden möchte, und von dern reichen, selbstsicheren, undurchsichtigen Großstädter Ben, den Hae- mi von einer Reise nach Südafrika mit zurückbringt. Es geht um Südkoreas neureiche Oberschicht, um arbeitslose Akademiker und um die Probleme der Landbevölkerung. Der Film entzieht sich immer wieder Einordnungen, Interpretationen; die Beziehungen der drei jungen Menschen
zueinander bleiben ungewiss; es bleiben ,,nackte“ Menschen zurück, die nicht wissen, wie ihnen geschieht.

Drei Gesichter

In seinern Film aus dem Jahre 2018 spielen der iranische Regisseur Jafar Panahi wie auch die anderen drei Personen sich selbst. Es ist die Geschichte des Mädchens Marziyeh, die unbedingt auf die Schauspielschule in Teheran gehen will, für die sie die Aufnahrneprüfung schon bestanden hat. lhre Familie verbietet das. Mit einem Videofilm, in dem sie davon spricht, sich das Leben nehmen zu wollen, wirbt sie um Vermittlung von Behnaz Jafari, der bekanntesten Schauspielerin lrans. Diese fährt mit dem Regisseur in das Dorf, um
herauszufinden, ob das Mädchen noch lebt. Panahi ist seit 2010 mit Berufsverbot belegt, er drehte diesen zrvischen Dokumentarfilm und Fiktion wechselnden Film während dieser riskanten, lebensbedrohenden Fahrt.

A Star Is Born

Der Musikfilm, der 2019 in acht Kategorien für den Oscar nominiert war, erhielt in der Kategorie Bester Song für ,,Shallow“ den begehrten Preis. Bradley Cooper führt Regie, er spielt auch Jackson Maine, den Country- und Folkrocksänger und genialen Gitarristen, dem Einsamkeit, Alkoholismus und ein beeinträchtigtes Gehör zu schaffen machen. Lady Gaga spielt die junge Ally, die über Nacht zum Star wird, nachdem Maine sie mit auf seine Tournee genommen hat. Maine gerät in einen Abwärtsstrudel, der seine große Liebe und sein Leben zerstört. Ally singt bei seiner Gedenkfeier ein von Jackson Maine geschriebenes Liebeslied.

Kurz und gut – Kurzfilmabend

Zum Abschalten aus der Weihnachtsgeschäftigkeit: Unser beliebter Kurzfilmabend – für uns alle wieder voller Überraschungen.