KIK

15. August | 20:00 Uhr

Astrid
Der dänisch-schwedische Kinofilm .“Astrid“ unter der Regie von Pernille Fischer Christensen aus dem Jahre 201 8 zeigt vor allem Astrid Lindgrens Auflehnung und ihren Kampf gegen bürgerliche Konventionen und Repressionen – wie später in ihren Mädchenfiguren Pippi Langstrumpf, Ronja Räubertochter und Madita. Er zeigt nach ihrer Büllerbü-Kindheit die Lebensphase Lindgrens in der Beziehung zu dem älteren verheirateten Eigentümer der Zeitung, bei der sie Volontärin ist, die verschwiegene Geburt ihres unehelichen Sohnes in Dänemark, sein Aufwachsen bei einer dänischen Amme. Sie kann ihren Sohn Lasse später nach Stockholm holen, wo sie als Sekretärin arbeitet. Die Regisseurin Christensen zeigt den Kampf der Schriftstellerin mit der bigotten Gesellschaft und ihren Sieg in ihren vielen wundervollen Büchern. Gesprochen hat Lindgren über diese Lebensphase selten oder nie öffentlich, wie ihre Tochter sagt.


Im Kino- und Theatersaal im Kulturforum Buxtehude zeigt die Kommunale Initiative Kino (KIK) in der Regel donnerstags im zweiwöchentlichen Rhythmus anspruchsvolles Programmkino, Filmreihen, Dokumentarfilme, Kurzfilme und Klassiker.

Die Initiative filmbegeisterter Cineasten gibt es seit über dreißig Jahren in Buxtehude. Nach langen Jahren, in denen wir in dem „Walze“-Haus in der Ferdinandstraße in Altkloster unser kleines Kino hatten, haben wir seit der Gründung des Kulturforums am Hafen dort eine Spielstätte gefunden. Interessenten für die Filmauswahl und die Durchführung der Filmabende, inklusive dem Bistrodienst, sind gerne willkommen.

Kontakt:

Jens Wilke, Vordamm 14, 21640 Horneburg. Tel. 04163-3147
Michael Schneevoigt, Kählerstraße 8, 21614 Buxtehude. Tel. 04161-53326

Die KIK beteiligt sich am Solidarischen Netzwerk.
Hinweise und Termine finden sich auf der Webseite des ➜ Kulturforums und hier auf der Homepage des ➜ Solidarischen Netzwerks.

EINTRITT: 6 €  RESERVIERUNGEN: 04161 – 82334

Reservierte Karten bitte bis spätestens 19.45 Uhr abholen

Juni – September

 

 

Im Rahmen des Internationalen Musik Festivals (IFM) zeigt das KIK zwei Musikfilme.
Love & Mercy
Die US-amerikanische Filmbiografie von Bill Pohlad aus dem Jahre 2014 ist benannt nach dem gleichnamigen Song von Brian Wilson. Sie erzählt zwei einschneidende Abschnitte aus dem Leben von Brian Wilson, dem Leiter einer der erfolgreichsten Bands aller Zeiten, den Beach Boys. Der Film zeigt die Zerbrechlichkeit diese Musikgenies: Im ersten Abschnitt geht es um den genialen Songwriter und seine Hits in den 60er Jahren, der unter Panikattacken leidet nicht mehr auf Tournee gehen will. Im zweiten Abschnitt aus den l980er Jahren wird ein älterer Wilson porträtiert: Er wird von seinem Therapeuten manipuliert, vor dem ihn Melinda Ledbetter rettet; auch sie kann jedoch seinen Verfall durch Drogen und Psychosen nicht aufhalten. Geschaffen hat Brian Wilson eine Erweiterung der Formensprache der Popmusik und ganz eigene Klangwelten in unzähligen Hits.

Und nun Open Air:
Bohemian Rhapsody
Es ist das biografische Filmdrama über das Leben des Freddie Mercury mit der Band Queen bis zum Auftritt bei Live Aid. Ausgezeichnet wurden bei den Golden Globe Awards 2019 der Film als bestes Filmdrama und der Hauptdarsteller Rami Malek als bester Hauptdarsteller. Der Film zeigt die Zerissenheit seines Lebens zwischen Frauen und Männern, in der Party- und Drogenszene, vor allem in der Arbeit mit und in der Band Queen und seinen Soloauftritten. Nach einer HIV- Diagnose beendet Mercury seinen zerstörerischen Lebensstil, beginnt eine Beziehung mit Jim Hutton, versöhnt sich mit seiner konservativen Familie und tritt umjubelt bei Live Aid auf. Die Geschichte der Band Queen wurde abgesichert durch den Gitarristen Brian May und den Hüter des Queen-Erbes, Roger Taylor.