RLC Niederelbe

 

 


Clubvorstellung

Rosa Luxemburg Club Niederelbe

 

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht waren die wichtigsten Repräsentanten linkssozialistischer, antimilitaristischer und internationalistischer Positionen in der SPD vor 1918. Rosa Luxemburg war leidenschaftliche Kritikerin des Kapitalismus, aber auch antidemokratisch-diktatorischer Bestrebungen der Bolschewiki.

Rosa Luxemburg, polnische Jüdin, herausragende Politikerin der deutschen Arbeiterbewegung, ist Märtyrerin der Revolution von 1918/19. Sie wurde im Januar 1919 von jenen Kreisen der Freikorps umgebracht, die später die Machtergreifung der Nationalsozialisten unterstützten. Rosa Luxemburg war eine Persönlichkeit, die politisches Engagement, wissenschaftliche Analyse und Streben nach Selbstverwirklichung der Frau in beeindruckender Weise miteinander verband.

 

Der Rosa Luxemburg Club will an die Tradition der linken Clubs anknüpfen und parteiunabhängig, aber mit einer demokratisch-sozialistischen Grundorientierung, politische und theoretische Bildung und Diskussionen organisieren. Dazu treffen sich seit Anfang 2001 Interessierte aus dem Niederelberaum, planen und führen gemeinsam Veranstaltungen durch.

Mit den Veranstaltungen, die durch inhaltlichen Anspruch, Offenheit und Respekt vor unterschiedlichen Auffassungen überzeugen sollen, möchten wir der politischen Oberflächlichkeit etwas entgegensetzen. Eingeladen sind alle
Interessierten. Wer regelmäßig vom und über den Rosa Luxemburg Club und die Rosa Luxemburg Stiftung informiert werden oder bei der Planung zukünftiger Veranstaltun-gen mitmachen möchte, möge sich bitte bei uns melden.

Der Rosa Luxemburg Club Niederelbe wird als Projekt gefördert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, die der Partei „DIE LINKE“ nahe steht, aber rechtlich und organisatorisch unabhängig ist. Der Club gestaltet seine Arbeit zur Förderung politischer Bildung, Wissenschaft und Diskussion eigenständig.

Rückblick auf einen Tageblatt-Artikel: ➜ Ein Zimmermann war der Kopf des Widerstands

Artikel von Sophia Ahrens, Anping Richter und Björn Vasel im Tageblatt

 Als Frauen für ihre Liebe zu Kriegsgefangenen bestraft wurden. Tageblatt 23.08.18

 Er will ein Gedenken an alle Opfer. Tageblatt 9.08.18

Tief drin im NSU-Komplex Tageblatt 29.08.18

Dr. Lars Hellwinkel: „Das kurze Leben von Kazimierz Zarski“Am 9. Oktober wurde an Kazimierz Zarski erinnert, der mit 14 1⁄2 Jahren als polnischer Zwangsarbeiter ab April 1940 auf Bauernhöfen im Landkreis Stade arbeiten mußte. Er wurde vor 75 Jahren am 7. Oktober 1943 kurz nach seinem 18. Geburtstag von der Gestapo in Stade hingerichtet. Das Komitee ehemaliger politischer Gefangener, Kreis Stade, schrieb am 24. November 1947: „Die Erhängung des Polen sollte nach Aussen hin als ein abschreckendes Mittel gelten und zur Einschüchterung der anderen ausländischen Arbeiter.“ 
➜ Die Ermordung eines Zwangsarbeiters Tageblatt 4.10.18

Rosa Luxemburg Club Niederelbe
Michael Quelle, Brinkstr.7, 21680 Stade
rosa-lux@gmx.net

Rosa Luxemburg Stiftung Niedersachsen
www.nds.rosalux.de
Rosa Luxemburg Stiftung
www.rosalux.de