Gustav Schneeclaus Platz

Gedenken an Gustav Schneeclaus

2018 jährt es sich zum 26x, dass der Kapitän Gustav Schneeclaus am ZOB in Buxtehude von zwei neonazistischen Skinheads so brutal misshandelt wurde und vier Tage später an seinen schwersten Verletzungen starb.
An der Gedenkplatte mit der Inschrift „Hier wurde am 18.3.1992 ein Mensch Opfer rechtsextremer Gewalt. Wehret den Anfängen“ soll auch in diesem Jahr wieder an den Kapitän Gustav Schneeclaus und aller Opfer rechter Gewalt erinnert werden.
Die Gedenkkundgebung findet am Donnerstag, den 22. März 2018 um 18.00 Uhr am ZOB in Buxtehude statt.

In einem Redebeitrag wird an Gustav Schneeclaus erinnert. Die stellv. Bürgermeisterin von Buxtehude, Christel Lemm, spricht Grußworte der Stadt Buxtehude. Der Tatort am ZOB in Buxtehude wurde auf Beschluss des Stadtrates in „Gustav Schneeclaus Platz“ umbenannt.

Cornelia Kerth (Bundessprecherin VVN-BdA) und eine Vertreterin vom „Antifaschistischen Arbeitskreis Gedenken an Gustav Schneeclaus“ werden sich mit der aktuellen politischen Situation auseinandersetzen. Mitglieder des Internationalen Chores sorgen für musikalische Begleitung. Nach den Ansprachen werden am Gedenkort Blumen niedergelegt.

Dem Gedenken schließt sich um 19.00 Uhr eine Abendveranstaltung im Kulturforum am Hafen an. Die Journalistin Andrea Röpke stellt ihr neues Buch „2018 Jahrbuch rechte Gewalt“ vor.
Vom Tattag 18. März bis zum Sterbetag von Gustav Schneeclaus am 22. März werden Infotafeln am ZOB über die Hintergründe seines gewaltsamen Todes im Jahre 1992 informieren.
Es soll dadurch, wie in den Vorjahren, ein individuelles Gedenken ermöglicht werden.

Das Gedenken wird vom „Antifaschistischen Arbeitskreis Gedenken an Gustav Schneeclaus“ vorbereitet, in dem regionale antifaschistische Gruppen, die Jusos, die VVN-BdA und Einzelpersonen mitmachen. Der Rosa Luxemburg Club Niederelbe ist Veranstalter der Buchvorstellung im Kulturforum.